Für Jahrzehnte wurde Lewis Carrolls Alice im Wunderland mit der gerade aufkommenden Psychoanalyse um Sigmund Freud interpretiert.
Ein Artikel von Melanie Bayley aus dem Jahre 2009 schlägt nun aber vor, die Geschichte hinter dem Autoren-Pseudonym von Mathematiker Charles Dodgson etwas anders zu lesen. Sie schreibt, dass dieser die moderne Zunft seiner Mathematikerkollegen, insbesondere die mit dem neuen Konzept der Komplexen Zahlen und damit der Imaginären Zahl i (i2 = −1) auf die Schippe nehmen wollte:
https://www.newscientist.com/article/mg20427391-600-alices-adventures-in-algebra-wonderland-solved/